Besuch von Siegfried Wittenburg für den 10. Jahrgang

von Nicolai Maßmann

Vor kurzem hatte der 10. Jahrgang Besuch eines Zeitzeugen, der genaueres über das Leben in der DDR berichtete. All dies schilderte er im Rahmen seines Vortrags „Leben in der Utopie“.

Siegfried Wittenburg dokumentierte fotografisch den Alltag in der DDR und sparte dabei auch kritische Themen wie Armut, Mangelwirtschaft, Unzufriedenheit und Proteste nicht aus. Viele seiner Bilder wurden bei Ausstellungen zunächst zensiert. Weil er auch kritische Themen ansprach und ungeschönt zeigte, geriet er häufig in Konflikt mit staatlichen Stellen.

Heute nutzt er seine Freiheit, um Jugendlichen von seinen Erlebnissen zu erzählen.

Sein Vortrag war gerade in diesen Zeiten eine willkommene Abwechslung zum Lernen aus dem Schulbuch. Eine Botschaft wurde besonders klar: Das Leben in einer Demokratie ist nicht selbstverständlich und man sollte, wo immer möglich, politisch mitbestimmen.

Der 10. Jahrgang wird sich in der bevorstehenden Vorhabenwoche noch genauer mit der DDR beschäftigen. Dafür war der Vortrag ein gelungener Einstieg.

 

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