Fairtrade – nachhaltige, globale Wirtschaft auch bei uns in Reinfeld

von Nicolai Maßmann

Unter welchen Bedingungen werden eigentlich Produkte in Entwicklungsländern hergestellt? Und was kann für die Menschen in Billiglohnländern vor Ort getan werden?

Im Rahmen unserer Unterrichtseinheit Globalisierung des Wirtschaftslehreunterrichts in Jahrgang 9 haben wir uns einige Fragen zu (un)fairen Produktionsbedingungen gestellt, auch, weil die Stadt Reinfeld seit letztem Jahr offiziell zu einer Fairtrade-Stadt wurde.

So recherchierten wir, sammelten Informationen, werteten aus, gestalteten und präsentierten in Gruppenarbeiten.

Nun wissen wir, was für ein Prinzip hinter Fairtrade steckt, wie das System funktioniert und was Fairtrade Mensch und Natur in anderen Teilen der Welt bringt. Wir haben über die Entwicklung von Fairtrade erfahren und wissen, welche Standards eingehalten werden müssen. Außerdem ist uns nun bekannt, welche unterschiedlichen Fairtrade-Siegel es gibt und wie man Mitglied bei Fairtrade werden kann.

Fairtrade-Produkte sind mittlerweile immer mehr auf dem Markt vertreten, ganz gleich ob online oder im nächsten Supermarkt. Und obgleich man noch nicht komplett von Fairtrade-Produkten leben kann, so sollte man doch öfter darüber nachdenken, Fairtrade-Produkte zu kaufen. Diese kosten  - wenn  überhaupt - nur etwas mehr als konventionell hergestellte Produkte. Doch man tut Menschen in anderen Teilen der Welt Gutes, indem man Rahmenbedingungen für Bildung anstatt Kinderarbeit unterstützt, Genossenschaften fördert, die sich für mehr Unabhängigkeit und Sicherheitsvorschriften am Arbeitsplatz einsetzen. Ganz nebenbei unterstützt man auch einen besseren Umweltschutz und sorgt für mehr Nachhaltigkeit.

Wir Verbraucher können somit durch einen kleinen Beitrag, der uns nicht schmerzt, anderen Menschen ein lebenswerteres Leben ermöglichen.

WPU 1-Kurs Wirtschaftslehre

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