Beratungsarbeit der Schule

An der KGS Reinfeld wird besonderer Wert auf eine gute Beratung der Schülerinnen und Schüler gelegt.

Unser Beratungsangebot umfasst Lernberatung, Schullaufbahnberatung, Berufsberatung, Berufseinstiegsbegleitung und auch Beratung in als schwierig empfundenen Lebenslagen. Hier ist Verschwiegenheit garantiert. Hinzu kommt die Ausbildung von Streitschlichtern, also von Schülerinnen und Schülern, die anderen dabei helfen, Konflikte konstruktiv auszutragen und nachhaltig zu lösen.

Beratung umfasst auch die Beratung der Lehrerinnen und Lehrer: In der Schule existieren ausgefeilte Konzepte für kollegiale Unterrichtshospitationen und Kollegiale Fallberatung. Hier beraten sich Lehrerinnen und Lehrer gegenseitig.

 

Beratung beginnt für uns schon damit, einander zuzuhören, mehr übereinander zu wissen und einander besser zu verstehen. Deshalb gibt es viele Menschen, die den Schülerinnen und Schülern zuhören, wenn diese es wünschen. Das ist zunächst das gesamte Klassenkollegium, es sind speziell die Klassenleitungen, die Verbindungslehrerin, die Beratungslehrerinnen und der Schulsozialarbeiter. In schwierigen Fällen kann auch die Schulleitung (Koordinatoren und Koordinatorinnen und Schulleiter) hinzugezogen werden.

 

Darum wird Beratung als besonders wichtig angesehen:

Die Chance, dass Schülerinnen und Schüler schließlich eine lebenslange Lernkompetenz erwerben, wird nur durch die eigene geistige und handelnde Auseinandersetzung mit Lerngegenständen eröffnet. Dazu müssen die Schülerinnen und Schüler Selbstständigkeit, Selbstverantwortung und Selbstmotivation entwickeln. Neben die Herausbildung von Lernkompetenzen muss deshalb unbedingt auch die Persönlichkeitsbildung treten. Dies alles muss Schule neben dem Aufbau von Fachwissen vermitteln und unterstützen.

Schülerinnen und Schüler brauchen Ziele: Wer kein Ziel vor Augen hat, kommt (n)irgendwo hin. Es erscheint notwendig, dass die Schule eine konsequente Beratungsarbeit hinsichtlich der Ziele organisiert, die sich die Schülerinnen und Schüler setzen:  

Schülerinnen und Schüler (aber auch die Schule als lernende Organisation) müssen Ziele haben;

  • diese müssen bekannt (also im Bewusstsein) sein
  • die Ziele müssen klar formuliert sein
  • der Grad der Zielerreichung muss „messbar“ sein
  • aus dem „Messergebnis“ müssen Konsequenzen gezogen werden und die nächsten Ziele daraus abgeleitet werden.

Dabei brauchen Schülerinnen und Schüler Unterstützung, die- neben einer entsprechenden Anlage des Unterrichts -  durch eine systematische Beratungsarbeit gegeben werden kann.